Villingen-Schwenningen, 27.07.2026
Gemeinschaftliches Gärtnern – Haus am Deutenberg startet mit dem Projekt „Ackerpause“
Frische Luft, gemeinsames Gärtnern und jede Menge Vorfreude auf die erste Ernte: Mit einer gemeinsamen Pflanzaktion ist im Mai im Haus der Betreuung und Pflege Am Deutenberg der Startschuss für das dreijährige Präventionsprogramm „Ackerpause“ gefallen. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende legten gemeinsam die ersten Gemüsepflanzen in die vorbereiteten Beete und schufen damit die Grundlage für einen Ort, an dem Gemeinschaft, Bewegung und Natur auf besondere Weise zusammenkommen. Das Programm begleitet Pflegeeinrichtungen über drei Jahre auf dem Weg zum eigenständigen Gemüseanbau und fördert dabei Gesundheit, Teilhabe und nachhaltige Routinen. Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung der Techniker Krankenkasse (TK).
„Mit unserem Pflege-Acker möchten wir einen Ort schaffen, der zum Mitmachen, Entdecken und Verweilen einlädt. Das gemeinschaftliche Gärtnern verbindet Generationen, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und schenkt viele kleine Erfolgserlebnisse im Alltag“, sagt Paul Lubina, Einrichtungsleiter des Hauses der Betreuung und Pflege Am Deutenberg.
Das Präventionsprogramm „Ackerpause“ richtet sich gleichermaßen an Bewohnerinnen und Bewohner sowie an Mitarbeitende. Durch regelmäßige Aktivitäten rund um den Gemüseanbau werden Bewegung, kognitive Fähigkeiten und die psychosoziale Gesundheit gefördert. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. Die Einrichtung wird dabei über die gesamte Programmlaufzeit von einer erfahrenen Gartentherapeutin begleitet und Schritt für Schritt an den selbstständigen Gemüseanbau herangeführt.
Neben den positiven Effekten für die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren auch die Mitarbeitenden von dem Projekt. Das gemeinsame Gärtnern bietet einen Ausgleich zum Berufsalltag, fördert Bewegung an der frischen Luft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl im Team. Gleichzeitig entstehen wertvolle Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern außerhalb der klassischen Pflegesituation – Momente, die Beziehungen vertiefen und den Arbeitsalltag auf besondere Weise bereichern.
Die Vorfreude auf die erste gemeinsame Ernte ist bereits groß – denn aus den kleinen Setzlingen wachsen bereits Radieschen, Kohlrabi- und Rote Bete Knollen und sind schon bald bereit für die Ernte.
