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Meine kleine Auszeit als Studienteilnehmerin!

Als Mitarbeiterin im Haus Am Mehlsack wurde mir und meinen Kollegen die Möglichkeit angeboten, bei einer Gesundheitsstudie durch die LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN im Rahmen von „PFLEGEprevent“ teilzunehmen.  Der genaue Titel dafür lautete: „Präventiv der Arbeitsbelastung von Pflegekräften begegnen“.

Nachdem ich mich freiwillig gemeldet hatte, wurde mir angekündigt, dass ich vom Haus dafür freigestellt werde und allerlei „Entschädigungen“, unter anderem natürlich eine tägliche Verpflegungspauschale sowie meine Benzinkosten erstattet bekomme. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Konkret wusste ich bis dahin aber immer noch nicht was mich in dieser Woche wirklich erwartet. Nachdem der Papierkram erledigt war, bekam ich endlich meinen Wochenplan zu sehen. Ich traute meinen Augen kaum. Neben einer Seminareinheit am Tag, welche beispielsweise „Stress und Beruf“ lautete, waren den ganzen Tag über richtig tolle Aktionen geplant. Yoga, Rückenschule, Entspannungsmassage, oder QiGong sind nur einige Beispiele. Meine Vorfreude wurde dadurch natürlich umso größer.

Ohne große Erwartungen, aber mit viel Vorfreude fuhr ich nach Bad Reichenhall, wo mein Aufenthalt für die nächste Woche sein sollte und bereits ein Hotelzimmer reserviert war.

Da wir in der Pflege mit Menschen und nicht mit geplanten Terminen arbeiten, war der straffe Terminplan zunächst eine große Umstellung und ich hatte Mühe, damit nicht in Stress zu geraten.

Dazu möchte ich kurz und knapp einen Tagesablauf vorstellen:

Von 07.30 – 08.00 Uhr bestand die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Kältereiz im Kurgarten. Von 08.00 – 09.00 Uhr wurde dann erst mal ausgiebig an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet geschlemmt. Danach folgte die einstündige Entspannungseinheit „Qi Gong“ ab 09.00 Uhr, ebenfalls im wunderschönen Kurgarten. Von dort aus ging es zur zweistündigen Seminareinheit, welche jeden Tag unter einem anderen Motto stand. Wobei Stressbewältigung, der innere Antrieb und unsere Ziele und Werte im Vordergrund standen. Nach der Mittagspause durften wir eine weitere Stunde unsere Kondition beim Nordic Walking oder in der Rückenschule unter Beweis stellen. Von 16.00 – 20.00 Uhr stand es allen Teilnehmern frei, bei herrlichem Sonnenschein die Therme sowie die Sauna zu nutzen.

Als die Woche dann vorüber war, konnte ich für mich sagen, dass ich nun besser mit Stress im Allgemeinen umgehen kann und für mich persönlich viele Dinge gelernt habe. Zum Beispiel: Egal, wie viele Aufgaben tagsüber zu bewältigen sind, immer an folgendes denken: Durchatmen, Prioritäten setzen (nicht alles verlangt sofortige Erledigung) und das wichtigste: Das eigene Wohlbefinden nicht in Vergessenheit geraten lassen –  Morgen ist auch noch ein Tag. J

Bei meinem Arbeitgeber möchte ich mich bedanken, dass ich eine so schöne Woche auf Kosten des Hauses erleben durfte.

Ihre Frau Schumann

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